Jeden Tag "erste Male"
Derzeit fühlt sich alles etwas unwirklich an. Tag täglich
erste Male.
Das erste Mal mit meinem Vater auf dem Spielplatz - mit
meinen Kindern.
Das erste Mal mit Papa im Kino.
Das erste Mal ihn
persönlich vorzustellen.
Nicht nur von ihm zu erzählen. Ihn dabei
anfassen können. Hier. Bei mir. In meinem Alltag. Nicht im
Urlaubshochgefühl.
Das ist so unglaublich. Toll und
unwirklich zugleich. Ich fühle mich manchmal wie ein kleines Mädchen.
Vergangenheit kann man nicht nachholen. Das ist eine Tatsache. Aber
manchmal ist es doch ganz schön zusätzliche Zeit zu bekommen.
Es
rührt mich, wie vertraut die Wuselzwerge mit dem Tubaopa sind. Es tut
gut, Wurzeln zu spüren, die so unbekannt weit weg schienen. Es festigt
mich. Glaube ich.
In jedem Fall ist es tatsächlich ein ganz anderes Gefühl jemanden seinen Vater vorstellen zu können.
Ich bin die Tochter meines Vaters. Und darf ihm jeden Tag neues zeigen. Ihm Dinge beibringen. An meinem Leben teil haben lassen.
Ich bin die Tochter meines Vaters. Und darf ihm jeden Tag neues zeigen. Ihm Dinge beibringen. An meinem Leben teil haben lassen.
Vater sein
lassen. Tochter sein.
Minensie
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